Pro & Contra

Brauchen wir eine Umgehungsstraße in Hilpoltstein?

Auf dieser Seite wollten wir die Argumente für und gegen eine Umgehungsstraße gegenüberstellen, damit sich jeder sein eigenes Bild machen kann.

PRO: Argumente für eine Umgehungsstraße

  • Reduzierung des Verkehrs am Altstadtring (insbesondere des Schwerlastverkehrs)
    Steigerung von 2005 bis 2010 + 8,3% Gesamtverkehr / +19,8% beim LKW-Verkehr
  • Reduzierung der Gesundheitsbelastung der Bürger durch Lärm u. Abgase
    Durch die Anbindung des Gewerbegebietes Kränzleinsberg in Richtung Norden wird vor allem der Schwerlastverkehr die Umgehung nutzen
    Weniger Verehr – mehr Lebensqualität für die Bürger
  • Verkehrsgefährdungen entgegenwirken
    LKWs schrammen an den Kreuzungen über die Gehwege und gefährden die Fußgänger. Dies ist kein sicherer Schulweg
    Für Menschen mit Behinderung ist es sehr schwer bei diesem Verkehr die Straßen zu überqueren.
  • Infrastruktur dem wachsenden Verkehr anpassen
    Erweiterung des Gewerbegebietes am Kränzleinsberg, weitere Einzelhandelsgeschäfte am Altstadtring
    neues Baugebiet Dorotheenhöhe u.a.
  • Stadtentwicklung ermöglichen
    Hilpoltstein als Mittelzentrum stärken, Hilpoltstein als Einkaufsstadt derzeit wenig attraktiv.
  • Konzept zur Verkehrsberuhigung umsetzen
    Schleichverkehr aus Wohngebieten und der Altstadt rausdrängen.
  • Wirtschaftliche Entwicklung ermöglichen
    Entwicklung derzeit gebremst

CONTRA: Argumente gegen eine Umgehungsstraße

  • Kosten zu hoch
    incl. Grunderwerb, Öko-Ausgleichsmaßnahmen u. Baunebenkosten 13 Mio €
    80% Förderung bleiben 2,6 Mio € Eigenanteil, abzüglich 1,8 Mio € für Erschließungsstraße Kränzleinsberg
    = 0,8 Mio € Eigenanteil
    laut SPD – Verschwendung von Steuermitteln!
  • Flächenverbrauch nicht zu rechtfertigen
    Flächenverbrauch für Umgehung ca. 6,4 ha
    SPD – aber Zustimmung für neue Erweiterung des Gewerbegebietes 7 ha!
    CSU und SPD stellen den Schutz der Natur über den Schutz des Menschen.
  • Eingriff in die Natur
    SAP (spez. Artenschutzrechtliches Gutachten) würde die Vertretbarkeit des Eingriffs bewerten.
  • Neuer Lärm in Wohngebieten
    WG Hofstetten: 250 Meter
    WG Bahnhofstraße: 150 Meter
    WG Dorotheenhöhe:  durch Taleinschnitt geschützt
    WG Rother Höhe: 280 Meter
    Bei 5.000 Fzg. / Tag werden die Grenzwerte nicht nur eingehalten, sondern weit unterschritten. – Der Lärm, welcher durch die Trocknungsanlage entsteht ist höher, als der zu erwartende Verkehrslärm!
  • Abkopplung von Hofstettens:
    Hofstetten wird verkehrstechnisch besser in Richtung Roth und Allersberg (Nürnberg) angeschlossen.
    Wenn 5.000 Fahrzeuge/Tag weniger auf dem Altstadtring sind, wird der Weg zum Einkaufen in die Stadt einfacher.
  • Sicherheit des Schulweges für Hofstettener Kinder
    Querung der Umgehung notwendig