Streit um Aussage Bürgermeister Mahls im Donaukurier

Umgehungsstraße in Hilpoltstein in den Medien

„Ich bin der Meinung, dass Hilpoltstein sich das leisten kann“: Dieses Zitat von Bürgermeister Mahl auf die Frage, ob Hilpoltstein sich eine Umgehung leisten könne, sorgt kurz vor der Abstimmung zum Bürgerentscheid für Aufregung.

Wir hatten in einer Anzeige (jpg-Datei, 15 KB) diese Aussage von Bürgermeister Mahl aufgegriffen, um nochmal deutlich zu machen, dass die Umgehungsgegner (wie auch Bürgermeister Mahl) im Rahmen des „Wahlkampfes“ sich offensichtlich an eigene Aussagen nicht mehr erinnern: Dass Bürgermeister Mahl nämlich selbst ausgesagt hatte, dass die Finanzierung der Umgehung für Hilpoltstein kein Problem darstelle.

Auch die Medien selbst steigen auf dieses Spiel ein. Der Donaukurier behauptet in einem Artikel mit dem Titel „Mahl wehrt sich gegen den Anzeigentext“ (14.11.2015), „dass im Hilpoltsteiner Kurier vom 23. Januar,  wie in der Anzeige angegeben kein Bericht erschienen ist, in dem sich besagtes Zitat wiederfindet.“ (Den Artikel im Donaukurier finden sie hier – rechte Spalte.)

Was ist an dieser Behauptung des Donaukurier dran: Nichts. Offensichtlich kennt der Donaukurier seine eigenen Artikel nicht oder will sie nicht mehr kennen. In seiner Online-Ausgabe hat der Donaukrier am 23.1.2015 unter dem Titel „Klares Stimmungsbild“ den Bürgermeister mit den Worten zitiert: „Ich bin der Meinung, dass Hilpoltstein sich das leisten kann„. (Den Artikel im Donaukurier finden sie hier – Zeitpunkt und Zitat sind rot markiert).

Von den Umgehungsgegner ist man es ja durchaus gewohnt, dass gerne mit falschen Behauptungen und verdrehten Argumenten gearbeitet wird, wie wir schon in einem Artikel ausführlich dargelegt hatten. Von einem regionalen Medium wie dem Donaukurier sollte man allerdings ein gewisses Maß an Neutralität  und keine Behauptungen erwarten können, die sich nach kurzer Recherche als falsch herausstellen.

P.S.

Dass die Umgehungsgegner ihre Argumentation bzgl. der Kosten der Umgehungsstraße gerne selbst ad absurdum führen zeigt sich auch an einem anderen Beispiel: Während die Kosten für die Umgehungsstraße für Hilpoltstein von ca. 1,5 Mio Euro angeblich die Stadt an den Rand des Ruins treiben, hatte der Stadtrat keinerlei Probleme, die 2,5 Mio Euro NUR für die 700m lange Erschließungsstraße am Gewerbegebiet am Kränzleinsberg einzuplanen (Die Straße verbindet die Hofstettener Straße mit der Heidecker Straße im Rahmen der Erweiterung des Gewerbegebietes).

8 Kommentare zu “Streit um Aussage Bürgermeister Mahls im Donaukurier

  1. Te wszystkie kity co co tutaj smarujecie to jest kompletnie do niczego. Po prostu aż się oglądać nie chce tych tu ustawicznych narzekań, a że cały czas coś nie w ten deseń, a że coś tam się nie podoba. Ludzie dajcie siana z tymi płaczami.

  2. Liebe IG Pro Umgehung,
    Lieber Ludwig Hess,

    entgegen Ihrer Aussage, dass „an den Behauptungen des Donaukurier nichts dran“ sei, mache ich Sie hiermit nochmals darauf aufmerksam, dass die Anmerkung unserer Redaktion völlig korrekt ist.
    In der Ausgabe des Hilpoltsteiner Kurier vom 23. Januar ist das besagte Zitat nicht zu finden.
    Richtig ist, dass das besagte Zitat bereits am Abend des 23. Januar online auf donaukurier.de, dem Internetauftritt unseres Verlags, erschienen ist – und dann auch in der Printausgabe des HK am 24./25. Januar.
    Bei der Anzeige, die im HK erschienen ist, handelt es sich also schlicht und ergreifend um einen falschen Quellenverweis der BI Pro Umgehung, von der die Anzeige in Auftrag gegeben wurde – und nicht etwa um einen Fehler der Redaktion.

    Mit herzlichen Grüßen
    Jochen Münch
    Redaktionsleiter Hilpoltsteiner Kurier

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