Medienspiegel: Streitgespräch zwischen Umgehungsbefürwortern und -gegnern

Streitgespräch zwischen Umgehungsbefürwortern und -gegnern

Gut eine Woche vor der Abstimmung beim Bürgerentscheid über die Umgehungsstraßen in Hilpoltstein hatte der Donaukurier zu einem Streitgespräch zwischen Umgehungsbefürworter und -gegner geladen. In der kontroversen Diskussion wurde deutlich, dass die Positionen weit auseinanderliegen.

Ludwig Hess von der IG Pro-Umgehung-Hip vertrat die Position der Umgehungsbefürworter. Frank Lehner vom Bund Naturschutz argumentierte für die Umgehungsgegner.

Was auch in diesem Streitgespräch auffiel: Wenn es um die durch den Verkehr am Altstadtring belasteten Bürger geht, werden die Umgehungsgegner kleinlaut. Im Prinzip werden die Belastungen quasi ignoriert. Es wurde auch deutlich: Im Vordergrund steht für die Umgehungsgegner der Schutz der Natur – die Gesundheit der Menschen hat da keine große Relevanz. Die Bürger können deshalb auch  ruhig tägliche Verkehrsbelastungen des Altstadtrings.

Weiterhin wurde deutlich: Die Umgehungsgegner positionieren sich zwar eindeutig gegen die Umgehungsstraße. Ein wirkliches tragfähiges Alternativkonzept, dass effektiv die Verkehrsbelastung in Hilpoltstein reduziert, haben sie schlichtweg nicht. Die Ausführungen zur „Stärkungen des ÖPNV“ als Alternative der Umgehungsgegner zeigten dies deutlich. Mehr als ein „man muss den Leuten halt irgendwie bewusst machen, dass sie auch mit dem Zug fahren können“ war da nicht.

Mit dieser Art von „Konzept“ wird man die Verkehrsbelastung aber nicht um ein Fahrzeug redizieren können. Mit einer Umgehungsstraße schon, wie es auch die Machbarkeitsstudie des Ing.-Büros Klos fundiert dargelegt hat.

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