Feinstaub bei stockendem Verkehr gefährdet Gesundheit

Studie: Feinstaub bei stockendem Verkehr gesundheitsgefährdend

Mit dem Auto an Kreuzungen und roten Ampeln zu warten, kostet nicht nur Zeit. Es belastet auch die Gesundheit. Zu diesem Ergebnis kam eine englische Studie an der Universität of Surrey in Guildford, die die gesundheitliche Belastung für Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer im Straßenverkehr realitätsnah untersuchte.

Ob Autofahrer, Radler, Fußgänger –  alle sind den Nanopartikeln aus den Abgasen des Straßenverkehrs ausgesetzt. Die winzigen Teilchen dringen tief in die Lunge ein und steigern das Risiko für Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich. Die Belastung durch die Abgase erhöht sich der Studie zufolge drastisch an roten Ampeln und Kreuzungen. Gerade beim Anfahrtsvorgang von Pkw und Lkw werden deutlich mehr schädliche Partikel ausgestossen.

Die Studie hat auch Relevanz für Hilpoltstein: Zeigt sie doch, dass die Überlastung des Altstadtrings und der damit verbundene Stop-and-Go-Verkehr, der zu Stoßzeiten in Hilpoltstein eher die Regel als die Ausnahme ist, die Gesundheit der Verkehrsteilnehmer nocheinmal um ein Vielfaches gefährdet. Umso dringender wäre es, eine Entlastung der Altstadtringes durch eine Umgehungsstraße möglichst schnell in Angriff zu nehmen.

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